Jesus Christus im Zentrum

"Lasst uns aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens." (Hebräer 12,2)

Im Zentrum unserer Freikirche und all ihren Aktivitäten steht Jesus Christus, der Sohn Gottes. Jesus ist der Grund und das Ziel unseres Glaubens, durch ihn haben wir bei Gott eine Heimat gefunden, die unserem Leben Sinn, Geborgenheit und Hoffnung gibt. Mit dieser Heimat im Herzen - und gehalten von Gottes Liebe und Barmherzigkeit - leben wir unseren Glauben nicht angstbesetzt, verkrampft oder verschämt, sondern mutig, lebendig und sichtbar.

 

Heilsame Gnade

"Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben." (Epheser 2,8)

Gott lässt uns nicht fallen, auch wenn wir versagen. Darum sind seine Gnade und Barmherzigkeit der Raum, in dem wir ehrlich und authentisch sein können. Wir müssen nicht so tun, als sei unser Leben und Glauben perfekt. Fragen, Zweifel, Niederlagen und Krisen werden bei uns nicht tabuisiert, sondern offen thematisiert - sie gehören zum Glauben dazu. Das Wissen um unsere eigene Unvollkommenheit bewahrt uns auch davor, auf andere Menschen herabzublicken.

 

Lebendige Gemeinschaft

"Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." (Galater 6,2)

Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft von Menschen, die - wie die einzelnen Teile eines Körpers - aufeinander angewiesen und füreinander da sind. Keiner ist wichtiger oder wertvoller als der andere. Unsere Beziehungen werden von Gastfreundschaft, Offenheit und Herzlichkeit geprägt, dazu gehört auch gegenseitige Anteilnahme und praktische Hilfe. Durch diese verbindliche Form der Gemeinschaft wollen wir einander in unserer Jesus-Nachfolge stärken und ermutigen.

 

Engagement aus Leidenschaft

"Lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden." (Römer 12,11)

Zum christlichen Glauben gehört die Leidenschaft; und wo uns diese fehlt, wollen wir sie vom Heiligen Geist neu entfachen lassen. Wer leidenschaftlich glaubt, der wird sich aktiv und verbindlich dafür einsetzen, dass auch andere Menschen bei Gott Heimat finden. Auch die Arbeit unserer Kirch ist nur möglich, weil sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren und sich mit ihren verschiedenen Begabungen einbringen. Dabei erleben sie ihre Mitarbeit nicht als eine lästige Pflicht, sondern als eine sinnstiftende Aufgabe, die auch Spaß machen darf.

 

Bedingungslose Annahme

"Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre!" (Römer 15,7)

In den biblischen Berichten über Jesus wird deutlich, dass bei Gott jeder Mensch willkommen ist - unabhängig von seinem Alter, von seiner Leistungsfähigkeit, Herkunft, Hautfarbe, Sprache, sexuellen Orientierung, Bildung oder Kultur. Darum ist der Name unserer Kirche zugleich auch Programm: IN der Art, wie wir auf die Menschen zugehen und sie willkommen heißen, soll die bedingungslose Liebe Gottes sichtbar werden. Und dort, wo uns das aufgrund unserer Prägung nicht sofort gelingt, möchten wir dazu lernen.

 

Sendung zu den Menschen

"Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch!" (Johannes 20,21)

Jesus sendet uns zu den Menschen in unserem persönlichen Umfeld und zu den Menschen in unserem Quartier. Darum gehört es zur "DNA" unserer Kirche, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen durch liebevolle Taten zu dienen. Die sozialdiakonische Arbeit unserer Kirchengemeinde ist für uns die praktische Weitergabe der Liebe Gottes - sie gilt auch denen, die unseren Glauben nicht teilen. Zugleich weisen wir durch unser Bekenntnis zu Jesus Christus darauf hin, was uns zu solchen Taten motiviert.

 

Vernetzung in unserer Region

"Suchet der Stadt Bestes." (Jeremia 29,7)

Wir halten uns nicht für "die einzig seligmachende Kirche" in Heilbronn, sondern leben die Gemeinschaft mit unseren Nachbarkirchen, sowohl in der "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen" (ACK), als auch in der "Evangelischen Allianz" ("Gemeinsam für Heilbronn"). Dort, wo wir mit ihnen zusammenarbeiten, stehen für uns nicht die vorhandenen Unterschiede in Theologie und Frömmigkeit im Vordergrund, sondern das gemeinsame Bekenntnis zu Jesus Christus - zum Wohl der Menschen in unserer Stadt. Ebenso pflegen wir den Kontakt zu den Verantwortlichen der Stadtverwaltung.

 

Größer als wir selbst

"Gott hat uns dazu bestimmt, zum Lob seiner Herrlichkeit zu leben." (Epheser 1,11-12)

Die Arbeit unserer Kirche ist kein Selbstzweck, sondern sie soll den Menschen dienen und damit Gott die Ehre geben. Dabei ist es die christliche Hoffnung, die uns motiviert. Unsere Kraft ist begrenzt, aber Gottes Kraft ist es nicht. Und angesichts des Leidens in dieser Welt hoffen wir darauf, dass Gott sich letztlich durchsetzen- und alle Dunkelheit vertreiben wird. Bis dieser Tag kommt, werden wir uns dafür einsetzen, dass noch viele Mensche bei Gott Heimat finden, indem sie sich Jesus Christus anvertrauen.